Drei kleine SPS-Probleme

Beispiele zur handlungsorientierten Ausbildung

1. Sortiervorrichtung

Schema der Sortiervorrichtung






















Kurze Problembeschreibung

Sortieren von Werkstücken für die automatisierte Fertigung

An einer Bandweiche zum Sortieren von Werkstücken kommen unterschiedlich lange Werkstücke an. Passiert ein langes Werkstück die drei Sensoren, geben maximal drei Sensoren ein Signal. Kommt ein mittleres Werkstück, geben ein oder zwei Sensoren ein Signal. Bei kurzen Werkstücken wird immer nur von einem Sensor ein Signal erzeugt. Die kurzen Werkstücke sollen im linken Rollengang ankommen, die langen im rechten. Die mittleren Werkstücke laufen geradeaus weiter. Die Schwenkmagnete sollen nicht unnötig anziehen. (SE1, SE2 und SE3 sind optische Sensoren.)


2. Vereinzelung von Werkstücken

Schema der Vereinzelungsvorrichtung

















Kurze Problembeschreibung

Vereinzelung von Werkstücken für die automatisierte Fertigung

Beschreibung der Sensoren (induktive Sensoren)

SE1 = hintere Endlage von Zylinder 1
SE2 = vordere Endlage von Zylinder 1
SE3 = hintere Endlage von Zylinder 2
SE4 = vordere Endlage von Zylinder 2
SE5 = Werkstück vorhanden
SE6 = Werkstück vorhanden

Der Vereinzelungsprozess soll mit dem Signal ST gestartet werden. Er beginnt nur, wenn SE5 und SE6 ein Signal liefern. Die einfachwirkenden Zylinder werden mit den Magnetventilen Y1 und Y2 angesteuert.


3. Getriggertes Flip-Flop

Kurze Problembeschreibung
An Steuerungsfeldern moderner automatisierter Anlagen sind oft Taster angebracht, die eine An- und Ausfunktion haben. (Der gleiche Schalter schaltet bei einer ersten Betätigung ein und bei der zweiten aus.)
Bsp.: Im Einrichtbetrieb (EBT) soll der doppeltwirkende Zylinder (Y1 = 5/2-Umschaltventil) durch den Taster S1 ausfahren bzw. einfahren. Ein Hauptschalter (HS) muss an sein.

Ein Lösungsansatz aus einer anderen Aufgabe:

T-Flip-Flop